Wohnanlage Lichterfelde Süd
Sanierung und Ausbau, Vernetzung von 5 Bestandsgebäuden in einem Nahwärmenetz, regenerative Energieversorgung.
Berlin, 2016 – 2018
Wohnanlage Lichterfelde Süd
Sanierung und Ausbau, Vernetzung von 5 Bestandsgebäuden in einem Nahwärmenetz, regenerative Energieversorgung.
Mahlow bei Berlin, 2016 – 2018
Quartiere & Gebäude Sanierung & Neubau
© GeoBasis-DE/LGB, dl-de/by-2-0
-
Übergeordnetes Energiekonzept zur Quartiersversorgung
-
Wirtschaftlichkeitsberechnungen
-
Berechnungen nach der EnEV
-
KfW-Anträge
-
Planung Architektur LP 1-9
-
Planung Haustechnik LP 1-9
-
Oberbauleitung & Inbetriebnahme
-
Monitoring & Betriebsoptimierung
-
Standort:
Berlin Lichterfelde Süd
-
Verantwortlicher Architekt und Projektleiter:
Taco Holthuizen, Dipl.-Ing. Architekt
-
Planung:
eZeit Ingenieure GmbH
damaliger GF: Taco Holthuizen -
Bauleitung:Reppmann + Pilath
-
Projektjahr:
2016 – 2018
Bautypologie & Größe
5 einzelstehende Wohngebäude: 30er und 60er Jahre,
3 Geschosse + DG-Neubau, 144 WE
Bestandsgebäude in Massivbauweise,
DG-Neubau in Holzrahmenbauweise,
ca. 8.300 m² BGF
Altbau: EnEV 2009. Neubau: minus 58% (Qp), plus 5 % (Ht), Qp: 30 kWh/(m²xa) ohne Berücksichtigung PV-Strom.
DG-Neubau: EnEV 2009. Neubau: minus 31% (Qp), minus 26 % (Ht), Qp: 29,4 kWh/(m²xa) ohne Berücksichtigung PV-Strom.
- Kostensenkung: Reduzierung von Bau- und Anlagenkosten durch optimierte Gebäudehüllen, effiziente Haustechnik und Vernetzung.
- Energetische Vernetzung: Zusammenschluss von 5 Gebäuden zu einem Nahwärmenetz zwecks Lastausgleich und Synergien.
- Zentrales Prosumer-System: Gemeinsame Steuerung und Regelung von Strom- und Wärme.
- Priorisierung regenerativer Quellen: Primäre Nutzung von Solarthermie/Photovoltaik, Abluft und Geothermie; Fernwärme dient lediglich als redundante Reserve.
- Ökonomischer & ökologischer Mehrwert: Kosteneffizienter Betrieb bei minimalen CO2-Emissionen.
- Primärenergiefaktor: 0,39.
Anlagentechnik
- Nahwärmenetz mit Energiezentrale in Haus 40
- DEM (Dynamischer Energiemanager)
- Zentrale Wärmepumpe (Quellen: Abluft und oberflächennahe Geothermie)
- Dezentrale Lüftungsanlagen als Abluftsysteme
- Warmwasserversorgung über Legionellenfilter
- Erdpufferspeicher eTank, ca. 400 m²
- Solarthermische Anlage
- Photovoltaik-Anlage
- Fernwärme
Energetisch Sanierte Häuser der Wohnanlage. © Alle Bilder: Sergey Kleptcha
Energetisches Potenzial und Vorbildfunktion
- Das zentrale Gebäude (Baujahr 1960er, 36 Wohneinheiten) wurde energetisch nur minimal modernisiert (Fensteraustausch, Kellerdeckendämmung sowie HEAL-Lüftungstechnik).
- Trotz geringer Eingriffe wird eine Reduktion des Heizenergiebedarfs um über 60 % prognostiziert. 65 % der Temperierung sollen durch regenerative Gratis-Energien erfolgen.
- Bei Validierung der Daten durch das Monitoring dient das Projekt als Modell für denkmalgeschützte Objekte, bei denen eine klassische Fassadendämmung zur Primärenergiesenkung technisch oder rechtlich ausgeschlossen ist.








