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Quartier Kottbusser Tor

Klimaneutral und sozialverträglich im Bestand

Berlin, 2025 – 2026

Quartier Kottbusser Tor

Klimaneutral und sozialverträglich im Bestand

Berlin, 2025 – 2026

Ceciliengaerten Lageplan

Quartiere & Gebäude

© Geoportal Berlin, dl-de/by-2-0

Leistungen
  • Entwicklung einer zellularen Quartierssanierung mit stetiger Netzerweiterung und Erhöhung der Anschlussnehmer über ein kaltes Nahwärmenetz und dezentralen Wärmepumpen für 80.000 m² – 120.000 m² Wohnfläche
  • Projektierung eines geothermischen Speichers im MW-Bereich zur Stützung des Kaltnetzes
  • Simulation und Einbindung weiterer Umweltwärmequellen und -senken (PVT, Luftwärmetauscher, Abwasserwärme) und Implementierung ins Netz zur Lastoptimierung und Quellenregeneration
  • Entwicklung eines Sanierungsfahrplans der angeschlossenen Gebäude im Quartier inkl. Bilanzierung CO2-Emissionen zur Einhaltung der Klimaschutzziele
  • Zuarbeit für die Antragsstellung von Förderungen
  • Beratung & Kommunikation
  • Bauherr:

    Kommunale Wohnungsbaugesellschaft

  • Gebäudetechnik-Konzept:
    erQ Analytics
  • Projektjahr:
    2025 – 2026

Bautypologie & Größe

  • Blockrandbebauung und Wohnriegel
  • 57 Gebäude, Baujahr Anfang 20. Jh. bis Ende der 1970er Jahre
  • 19.600 m² Wohnfläche
Energiestandard & Nachhaltigkeit
  • 3.000 kW Entzugsleistung aus dem Kaltnetz im Quartier
  • Ressourcenschonende Sanierung auf max. EH85
Konzeptmerkmale
  • Konzeptentwicklung zur Dekarbonisierung im Bestand über ein kaltes Nahwärmenetz im öffentlichen Raum und dezentralen Wärmepumpen im Quartier
  • Vorplanung und Simulation der Wärmepumpenzentralen und Umweltwärmequellen
  • Großskalige geothermische Speicher zur Verschiebung von Umweltenergie
  • Reduzierter Materialeinsatz
  • Grundlastabdeckung über erneuerbare Energie
  • Sozialverträgliche Dekarbonisierung in sozialschwachen Mietregionen
  • Klimafolgenanpassung direkt im Quartier (Stadtentwärmung)
Besonderheit
  • Kaltnetz im Bestand – Dekarbonisierung von Blockrandbebauungen
  • Nachweis der Sozialverträglichkeit sogar in sozialschwachen Milieus
  • Klimafolgenanpassung direkt im Quartier