Monitoring und Lastanalyse
Ein präzises Monitoring bildet die Grundlage für eine belastbare Bewertung der energetischen Performance eines Quartiers. Wir erfassen Betriebsdaten von Erzeugern, Netzen und Gebäuden kontinuierlich im laufenden Betrieb ohne Eingriff in die Anlage und werten sie systematisch aus, um reale Lastprofile, Temperaturverläufe und Effizienzkennzahlen transparent zu machen.
Auf dieser Basis identifizieren wir Abweichungen zwischen Planung und Betrieb, ineffiziente Überdimensionierungen, erkennen Optimierungspotenziale und entwickeln Strategien zur Steigerung der Systemeffizienz.
Die Lastanalyse ermöglicht es uns, typische Verbrauchsmuster, Spitzenlasten und saisonale Schwankungen detailliert abzubilden. Diese Erkenntnisse fließen direkt in die Weiterentwicklung von Erzeugerkonzepten, Netzstrukturen und Regelstrategien ein – insbesondere bei auf Speicherung basierten Systemen, deren Leistungsfähigkeit stark von realen Betriebsdaten abhängt.
-
Kontinuierliches Monitoring
-
Regelungs- und Betriebsoptimierung im laufenden Betrieb
-
Stör- und Abweichungsanalyse (Planung vs. Betrieb)
-
Over-Size-Check der Anlagenleistung
Erzeugeranlagen
Wärmepumpen, Kessel/Backup, BHKW, Solarthermie/PVT: Betriebszustände, COP/JAZ, Taktung, Laufzeiten.
Netze & Verteilung
Vorlauf-/Rücklauf, ΔT, Volumenströme, Pumpenenergie, Netzverluste, hydraulische Auffälligkeiten.
Übergabestationen & Hausanschlüsse
Regelverhalten, Temperaturspreizung, Rücklauftemperaturen, Fehlanpassungen zwischen Netz und Gebäude.
Speicher & Speichersysteme
Lade-/Entladestrategie, Schichtung, Verluste, Regeneration (bei erd- oder wasserbasierten Speichern).
Gebäude-Lasten & Nutzerprofile
Wärme-, Kälte- und Warmwasserlasten, Tages-/Wochenprofile, Saisonalität, Einfluss von Belegung/Nutzung.
Spitzenlasten & Flexibilität
Peak-Analyse, Lastverschiebungspotenziale, Betriebsfenster.
Effizienzkennzahlen & Benchmarking
Kennzahlenvergleich über Gebäude/Teilnetze hinweg zur Priorisierung von Maßnahmen.








